Mittwoch, 10. April 2013

Mit Türbändern Verschleiß vorbeugen


Wer kennt das nicht? Die Zimmertür schließt nicht mehr richtig oder macht schleifende Geräusche. Um dieses Problem zu lösen, gibt es Türbänder. Richtig eingesetzt, lassen sie Verschleißerscheinungen verschwinden.

Türbänder heben Verschleiß auf
Vom Handwerker oder in Eigenregie: Türbänder bzw.
Pendeltürband doppelseitig
Pendeltürband
doppelseitig wirkend
Türangeln lassen sich mit etwas Geschickschnell einbauen. Hat sich eine Tür erst einmal verzogen, sollten Sie die Problematik zügig beheben. Ansonsten drohen Kratzer im Parkett oder das Schloss kratzt am Türrahmen. Es ist darauf zu achten, die Türbänder exakt senkrecht übereinander einzustellen. Die Tür darf nach dem Einbau nicht mehr schleifen oder quitschen. Seit den 1950er Jahren haben sich hierbei Einbohrbänder durchgesetzt. Zwei- und dreiteilige Einbohrbänder gibt es für Wohnraumtüren und für genormte Zimmertüren im Handel. Das Türband besteht aus folgenden Elementen:
- Das Bandunterteil (befestigt am Rahmen oder an der Zarge)
- Das Bandoberteil (befestigt am Flügel)
- Der Dorn (bildet die Drehachse)

Bänder für Kunststoff, Aluminium und Holz
Generell finden sich zahlreiche universelle Türangeln für Kunststoff-, Aluminium- oder Holzprofile. Bänder für Elemente aus Kunststoff eignen sich ideal für Haus- und Nebentüren aus PVC. Bei Holztüren sollten Sie jedoch das Einsatzgewicht beachten und spezielle Türbänder wählen.

Die Prüfungen von Türbändern sind nach DIN EN 1935 geregelt. Die Bänder sind in DIN 18268 genormt.

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