Freitag, 22. Juli 2011

Türschließer Produktarten

Wenn es um das Schließen von Türen geht, dann gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. So gibt es zum Beispiel Türschließer, die einteilig und ungedämpft sind. Diese Modelle eignen sich besonders gut für einfache Tore, wie man sie in Zoos bei den Tiergattern finden kann. Hier schließt das Schloss nicht nur sicher, sondern verzichtet auch auf eine komplizierte Technik. Im privaten Haushalt und in Unternehmen sollte man aber auf Türschließer setzen, die etwas zuverlässiger und sicherer sind. Die oben genannten Modelle gibt es auch mit zwei separaten Bauteilen. Auch hier gibt es wieder eine Vielzahl von Modellen, die man unterscheiden kann. So gibt es Türschließer, bei welchen das Türblatt oben aufgesetzt ist und die Produkte mit einer Gleitschiene oder einem Gestänge. All diese sollen eine Tür nicht nur sicher schließen, sondern überzeugen auch beim Design und in der Optik.

Sollte man als Kunde auf einen Türschließer setzen wollen, dann gibt es auch die integrierten Modelle, die direkt in das Türblatt eingebaut wurden sind. Diese sind optisch eher unauffällig und nur die Gleitschiene kann man beim Öffnen sehen. Ein- und Zweiflüglige Türen können so genutzt werden und es die Türschließer können zudem auch noch eingestellt werden. Eine gute Alternative zu den normalen Türen sind die Bodentürschließer. Hier sind die mechanischen Elemente unter der Tür angeordnet. Glastüren für große Hallen und Büroräume, sollten natürlich mit einem Türschließer ausgestattet sein, die optisch eher dezent und einfach gehalten sind. So sind die Funktionen unsichtbar, können die Tür aber trotzdem sicher und schnell schließen.

Fakt ist, dass es bei den Türschließern immer auf das Türmodell ankommt, dass man sicher öffnen und schließen möchte.

Freitag, 15. Juli 2011

Ein Briefkasten mit 260.000 Unterschriften

Greenpeace-Aktivisten haben einen 2,50 Meter hohen Briefkasten vor dem Bundeskanzleramt in Berlin aufgestellt. Im Laufe des Tages werden sie ihn mit den Unterschriften von mehr als 260.000 Menschen füllen, die einen Atomausstieg bis 2015 und eine schnelle Energiewende fordern. Die Postkarten und Unterschriften werden morgen während der zweiten und dritten Lesung der Energiegesetze im Kanzleramt übergeben.

Quelle: www.greenpeace.de

Freitag, 24. Juni 2011

Die Geschichte des Metallbaus

Eines der ältesten Handwerke unserer Zeit ist der Metallbau. Dieser bezeichnet die Verarbeitung von Metallen, allein oder zusammen mit anderen Werkstoffen. Erste Metallerzeugnisse wurden bereits auf 8000-5000 vor Christus datiert. Einige der ersten geförderten Metalle waren Gold und Kupfer. Später gewann man aus Erzen Metalle, aber erst ab etwa 1400 vor Christus konnte im alten Ägypten Eisen zu Stahl verarbeiten werden. Dies gestaltete sich jedoch anfangs noch als sehr schwierig. Damit stand jedoch das bedeutendste Industriematerial der Menschheitsgeschichte zur Verfügung.

Bereits ab dem 14. Jahrhundert organisierten sich die Kleinschmiede in eigenen Zünften. Sie fertigten damals vor allem verschiedene Arten von Schlössern, wie Türschlösser oder die damals üblichen Truhen- und Kassettenschlösser. Ausserdem stellten sie Türschließer, Schlüssel, Vorhängeschlösser, Beschläge, Türbänder, metallene Türgriffe und Türklopfer her. Da sie vor allem Türschließer fertigten, wandelte sich ihre Berufsbezeichnung daher auch von "Kleinschmied" in "Schlosser".

Erst im 19. Jahrhundert wandelte sich das Berufsfeld entscheidend mit dem Beginn der Industrialisierung. Nun mussten vor allem die für die Produktion nötigen Maschinen hergestellt und gewartet werden. Es bildeten sich schließlich zwei Arten von Schlossern heraus: Zum einen das Kunstschlossergewerbe, das auch Stadtschlosserei genannt wurde. Dieses fertigte vor allem Metallprodukte wie Gitter, Türschließer, Geländer und kleinere Stahlkonstruktionen. Die andere Sparte im Metallbau waren die Maschinenschlosser. Beide Berufsbilder beinhalten sowohl Metallbau als auch Montagearbeiten.

Ab 1989 erhielten viele Berufsbilder im Metallbau neue Namen. So wurde der Bauschlosser umbenannt in "Metallbauer-Konstruktionstechnik", aus dem Kunstschlosser wurde der "Metallbauer -Metallgestaltung" und der Landmaschinenschlosser hieß künftig "Metallbauer-Nutzfahrzeugbau". Die Ausbildungszeit für das Handwerk Metallbau wurde aufgrund der gestiegenen Anforderungen von drei Jahren auf 3 1/2 Jahre verlängert.
Die Ausbildung kann jedoch unter bestimmten Bedingungen um ein halbes Jahr verkürzt werden.

Freitag, 27. Mai 2011

Wie funktionieren Türschließer?

Türschließer werden in vielen Bereichen des täglichen Lebens verwendet. Sie ermöglichen ein automatisches Zufallen und Schließen der Tür ohne äußere Einwirkung. Bei einfachen Ausführungen wird dieser Effekt dank der Schwerkraft bereits durch das Schrägstellen der Türbänder oder aber das Aufbringen von Führungsbahnen ermöglicht. Da diese Mechanismen jedoch ungedämpft arbeiten, entstehen beim automatischen Schließen der Tür oftmals unangenehme Geräusche, die besonders in einer ruhigen Atmosphäre oftmals als sehr störend empfunden werden. Um einen Türschließer zu dämpfen, wird eine spezielle Hydraulik verarbeitet, die die Energie, die für das Schließen der Tür aufgebracht werden muss, in einer Feder speichert und anschließend dämpfen kann. Durch speziell angebrachte Ventile kann die Geschwindigkeit, in welcher sich eine Tür zu schließen hat, stufenlos selbst bestimmt werden.

Türschließer werden in zwei verschiedenen Ausführungen angeboten. So gibt es die Nockentechnik, auch kurz CAM genannt, oder aber die Zahntriebtechnik, die beide die Normen für ein Bauen ohne Barrieren erfüllen. Dies bedeutet, dass sich die Türen neben der selbstständigen Schließung auch besonders leicht öffnen lassen müssen. Aus diesem Grund verfügen moderne Türschließer über einen Öffnungsmoment von 47 Nm und einem mit 40 Prozent stark abfallenden Öffnungsmoment, sowie einem Türöffnungswinkel, der zwischen 2° und 60° liegt. Durch diesen erhöhten Begehkomfort können Türen auch von Behinderten, Kindern oder aber Senioren sehr einfach geöffnet werden und ermöglichen somit eine barrierefreie Umgebung.

Um Türen permanent offenhalten zu können, werden sogenannte Feststellanlagen eingebaut. Dies ist besonders sinnvoll, wenn es sich beispielsweise um eine Gangtür handelt, die sonst permanent geöffnet werden müsste. Die „Freewing“-Funktion wiederum verharrt beim Öffnen der Tür in ihrem vorgespannten Zustand und ermöglicht somit, dass bei einem erneuten Öffnen der Tür weniger Kraft aufgewandt werden muss. Bricht ein Feuer aus, kann die „Freewing“-Funktion sehr schnell gelöst werden und garantiert somit, dass die Tür im Falle eines Brandes sicher und selbstständig schließt.

Der Einsatz von Türschließern in privaten Räumen ist freiwillig. Bei Türen, die die Anforderungen von Feuer- und Rauchschutz erfüllen müssen, ist er jedoch gesetzliche Pflicht, um sichergehen zu können, dass im Falle eines Brandes die Türen schließen und somit eine weitere Sauerstoffzufuhr unterbinden wird. Türschließer werden deswegen meist in öffentlichen Einrichtungen, wie beispielsweise Kindergärten, Krankenhäuser oder aber Seniorenheime, verwendet. Handelt es sich um Türen mit zwei Flügeln, ist der Einsatz einer Schließfolgeregelung erforderlich. Durch diese wird zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel geschlossen. Dieses System garantiert, dass die Tür optimal schließen kann und durch einen zuerst einfallenden Gangflügel nicht der Schließmechanismus behindert wird.